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Minimalismus – Warum dieser Lifestyle glücklich macht

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Ausmisten, rauswerfen, weghauen! Minimalismus ist für manche nur ein vorübergehender Lifestyle und Trend, für andere eine feste Lebensphilosophie und für einige sogar eine Art Religion und Gegenbewegung zur Konsumgesellschaft. Während der Mitteleuropäer im Durchschnitt etwa 10.000 Gegenstände besitzt, reduzieren Minimalisten ihren Besitz auf das Nötigste. Sie kommen zum Teil mit weniger als 100 Dingen aus. Die Idee: Weniger Ballast, mehr Freiheit, Nachhaltigkeit und Glück. Wie leben junge Minimalisten in Deutschland? Wieso verkleinern einige sogar ihren Wohnraum auf das Mindeste? Was mögen sie an der Idee mit leichtem Gepäck durchs Leben zu gehen? Und warum machen sie das überhaupt?
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Reporterin: Johanna Maria Knothe
Kamera: Jurek Veit
Schnitt: Henrik Paro
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Mehr Infos zum Thema:
ARD über freiwilligen Verzicht “Minimalismus – ist weniger mehr?”
http://www.ard.de/home/ard/Minimalismus/4436056/index.html
Frankfurter Allgemeine Zeitung über Tiny Häuser in Berlin “Auf zehn Quadratmetern ist alles möglich” http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/bauen/mini-haeuser-tinyhouse-bewegung-erobert-berlin-15173314.html
Das Tiny House Village aus dem Film: http://www.tinyhousevillage.de/
Der Minimalismus Blog von Alina:  https://minimal-vegan.com/ 
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Musik aus dem Film:
Gang of Four – What we all want // Gang of Four – Not Great Men // Gang of Four – Independence // Gang of Four – I Fled // Gang of Four – Contract // Gang of Four – Not Great Men // Gang of Four – At Home he’s a Tourist
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Date: August 3, 2019

21 thoughts on “Minimalismus – Warum dieser Lifestyle glücklich macht

  1. Puh, also irgendwie spaltet mich die Doku. Moderatorin wirkt bisschen … mh… unentschlossen, vieles findet sie super geil, anderes findet sie unvorstellbar. Aber das ist es nicht:

    Wir fassen zusammen: Zwei junge Studenten brechen das Studium ab um so ein Unternehmen zu starten – finde ich okay. Minimalistisch leben und gleichzeitig damit Geld verdienen? Warum nicht.
    Aber die Aussage gegenüber den Mitstudenten hatte schon einen bösen Beigeschmack. Also mal ehrlich, wenn die Kiste anläuft, schieben andere Minimalisten doch ihnen das Geld zu. Sie haben einen Bankkredit und Zeit reingesteckt, das Risiko auf sich genommen, aber sind dann in vielleicht 10-15 Jahren ebenfalls genau die Leute, die sie doch jetzt verurteilen. Leute, die viel Geld haben und ihren Kindern davon halt was abgeben. Das wirkt dann alles so "Pseudo". Pseudoideologisch damit man doch schneller und einfacher Kohle macht, als die die eben studieren und dann akademisch arbeiten. Weniger ist mehr, aber dann eigentlich doch urkapitalistisch. Ich hab weder was gegen reich werden oder Minimalismus und das muss sich auch nicht widersprechen, aber für mich ist Teil des Minimalismus eben auch, nicht nach links und rechts zu schauen und jemanden übertrumpfen wollen. Man hat halt, was man braucht und fertig. Dass andere Leute mehr Geld haben, oder mehr Sachen sollte da eigentlich keine Rolle spielen. Man macht das ja nur für sich. Vielleicht interpretiere ich da auch einfach zuviel rein. Wir sehen einfach mal wie das dann in 10-15 Jahren klingt.

  2. Und mein Haus ist 260qm2 mit 900qm2 Grundstück LOL alleine mein Kleiderschrank ist schon 4qm2 aber ich versuche meine Eltern mal zu überzeugen das 4te Auto zu verkaufen und nicht jedes Wochende nach Barcelona zu fliegen

  3. Minimalismus in Bezug auf die Dinge, die ich besitze, kaufe und konsumiere, gerne. Aber für mich persönlich würde in so einem Tiny House einfach der "Raum" für mich fehlen. Daher interessiert mich ja der Minimalismus in erster Linie: weil ich mehr Raum für mich in meinem Lebensumfeld haben möchte. Ich kann es nicht haben, andauernd Zeug um mich zu haben. Auch keine Möbel o.ä. Zudem wäre für mich auch die persönliche Gestaltung meines Umfelds wichtig. Mal Platz für ein Bild an der Wand oder ein paar Topfpflanzen. Und ich möchte mich nicht immer gezwungen sehen, aufzuräumen. Wenn ich z.B. mal ein Puzzle oder ein begonnenes Bild liegen lassen möchte, brauche ich dafür Platz. Ebenso mit Sport in der eigenen Wohnung. Wie im Beitrag erwähnt: kaum tritt man vor die Tür, bekommt man nasse Füße. An solchen Tagen würde mir im Tiny House die Decke auf den Kopf fallen.
    Aber zum Glück ist das alles persönliche Vorliebe und man kann sich zumindest einigermaßen auswählen, wie man leben möchte =)

  4. Sind ja zwar nette Leute, aber ihre Uni-Beschreibung klingt eher nach "Wir haben die Uni nich gepackt, wollen aber so tun als wär das nich so"

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